Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft verändert sich der Körper stark. Viele unangenehme Symptome können auftreten, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, geschwollene Beine, Schwindel, Müdigkeit oder andere Gelenkschmerzen.

Im kyBoot gehend oder auf dem kyBounder stehend merken Sie sofort die Erleichterung in den Beinen und Gelenken. Gleichzeitig können Sie schonend die Muskulatur des gesamten Körpers stärken, was wiederum den Rücken sowie die restlichen Gelenke des Körpers vor Überlastung schützt.

Definition

Da während der Schwangerschaft der Körper in relativ kurzer Zeit grosse Veränderungen durchmacht (Gewichtzunahme, Weichteile wie Bänder werden weicher...) ist es in dieser Zeit besonders wichtig, den Körper fit zu halten. Ein fiter Körper toleriert diese Veränderungen viel besser und macht weniger Symptome. Zudem ist jedes angepasste Training die beste Vorbereitung für die bevorstehende Geburt.

Mit dem kyBoot/ kyBounder können Sie den Körper sanft im Alltag trainieren und bestehende Schwangerschaftssymptome wie geschwollene, müde Beine oder Rückenschmerzen aktiv angehen.

Ursachen

Für viele Schwangerschaftssymprome sind die Hormonveränderungen des Körpers verantwortlich. Manche schwangere Frauen haben nur leichte andere Frauen leiden unter sehr starken, einschränkenden Symptomen.

Langzeitfolgen

Die meisten Schwangerschaftssymptome  können mit Aktivität vermindert werden. Versuchen Sie so gut es geht immer wieder moderate Bewegung in Ihren Alltag einzubauen.

Meistens verstärken sich Symptome wie zum Beispiel Schmerzen oder geschwollene Beine, wenn man versucht sich zu schonen und Bewegung meidet.

Konventionelle Therapie

  • Physiotherapie
  • Medikamentöse Therapie
  • Andere Therapien

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Der kyBoot eignet sich sehr gut während sowie nach der Schwangerschaft:

  • Durch das schwebende Gehen entlastet der kyBoot - in der Zeit, wo der Körper stark gefordert wird– die Gelenke, die Wirbelsäule, die Venen und damit den ganzen Körper.

  • Durch das aktive Bewegen des Fusses im kyBoot werden die tiefen Fuss- und Beinmuskeln trainiert und dies wiederum fördert den Rückfluss der Lymphe. Viele Frauen leiden in der Schwangerschaft unter geschwollenen oder müden Beinen, manchen ist oft schwindlig. Durch die Unterstützung des Lymphsystems werden diese Symptome deutlich besser oder können sogar ganz verschwinden.
    Die Wirkung kann man mit Stützstrümpfen vergleichen: Stützstrümpfe stützen passiv von aussen, die kyBoot aktiv von innen durch das Aktivieren der Muskelpumpe. Mit Beiden hat man die optimale Unterstützung des Lymphsystems.
  • Die Bänder sind zwar in der Schwangerschaft weicher, trotzdem können viele Sportarten auch während der Schwangerschaft fortgeführt werden, dies gilt auch für das Gehen im kyBoot. Wichtig ist, dass sich die Trägerin wohl fühlt! Bei deutlichem Ermüden, seitlichem Abknicken oder Schmerzen im kyBoot raten wir, eine Pause zu machen, bis Sie sich wieder erholt haben.

Mögliche Erstreaktionen

9 von 10 Anwender können kyBoot und kyBounder von Anfang an problemlos in den Alltag integrieren. Es gibt jedoch Fälle, bei denen es vereinzelt zu sogenannten Erstreaktionen kommen kann

Als Erstreaktion wird eine spürbare unangenehme Reaktion des Körpers auf das Tragen eines kyBoot oder Stehen auf einem kyBounder bezeichnet. Diese Reaktion kann in 3 Formern auftreten: Ermüdung, Schmerz und als „unangenehmes Gefühl“.

Eine Erstreaktion ist grundsätzlich nicht negativ, denn sie zeigt, dass der kyBoot den Bewegungsapparat fordert und entlarvt gleichzeitig Schwachstellen des Körpers, respektive koordinative sowie muskuläre Defizite.

Allgemeine Erstreaktionen

Überlastungsreaktion durch Ausbrechen aus der Schonhaltung

Es kann sein, dass man wegen eines Schmerzes die „gesunde Seite“ längerfristig unbewusst stärker belastet hat und immer noch stärker belastet. Man nennt das „Schonhaltung“. Durch das Stehen und Gehen auf der Luftkissensohle wird die Schonhaltung ausgeglichen, was grundsätzlich gut und richtig ist. Das heisst aber auch, dass die bisher entlastete Seite - die schon lange nicht mehr schmerzt -  stärker belastet wird, was zwar richtig ist, damit längerfristig nicht auch die gesunde Seite Probleme auslöst. Die bisher weniger belastete Seite muss sich aber zuerst an die neue Belastung gewöhnen und kann darum am Anfang mit Müdigkeit oder sogar Schmerz reagieren. Darum müssen in solchen Fällen Pausen eingeschaltet und  mit den kyBounder Grundübungen sowie den kyBoot Spezialübungen entgegen gewirkt werden.

Überlastungsreaktion durch zu schnelle Steigerung der Belastung

Es kann sein, dass dank der weich-elastischen Sohle sofort eine grosse Entlastung von akuten Schmerzen wahrgenommen wird. Die Begeisterung kann  so gross sein, dass jemand, der nur einige hundert Meter weit gehen konnte, per sofort lange Spaziergänge machen geht. Weil der ganze Körper (Gelenke, Füsse, Rücken, Muskeln und auch die gerade noch geschmerzte Stelle) sich nicht mehr an so lange Strecken mehr gewöhnt war, können grosse Reaktionsschmerzen auftreten. Darum ist es wichtig unverzüglich auf die kleinsten Warnsignale wie Müdigkeit, unangenehme Bewegungsabläufe oder sogar erste kleine Schmerzen zu achten und Pausen einzuschalten oder die kyBounder Grundübungen sowie die kyBoot Spezialübungen durchzuführen bis die Reaktion wieder verschwunden ist. Oft reichen kleine Pausen von 30 min. bis man wieder weiter machen kann.

Überlastung durch zu schwache Muskulatur

Eine sehr schwache Muskulatur kann anfangs das Gelenk beim Gehen nicht ausreichend stabilisieren. Das kann dazu führen, dass die Reizung im Gelenk erst einmal zunimmt. Das langfristige Tragen des kyBoot verbessert die Propriozeption, Sensomotorik und Muskulatur und führt schnell zu einer Stabilisierung des Fusses und des gesamten Körpers. Die schwache Muskulatur muss sich aber zuerst an die neue Belastung gewöhnen und kann darum am Anfang mit Müdigkeit oder sogar Schmerz reagieren. Darum müssen in solchen Fällen Pausen eingeschaltet und  mit den kyBounder Grundübungen sowie den kyBoot Spezialübungen entgegen gewirkt werden.

Mögliche Erstreaktionen während der Schwangerschaft:

Durch die Weichheit der Bänder während der Schwangerschaft kann es vorkommen, dass Sie sich im kyBoot/ auf dem kyBounder sehr instabil fühlen oder anfangs vermehrte Rückenschmerzen/ Gelenkschmerzen bekommen. Bitte beachten Sie in diesem Fall die Tipps im Kapitel "Anwendungstipps".

 

Wichtig bei allen Erstreaktionen: Auf den Körper hören und bei einer Reaktion Pausen machen. Wenn Reaktion wieder verschwunden kyBoot wieder anlegen. So könne die Pausen sukzessive verringert und verkürzt werden. (siehe Bild)

kybun-Übungen

Der kyBoot-Tragen als Dauertraining

Die hier beschriebenen Übungen eigenen sich, um nebst anderen Behandlungen, wie zum Beispiel der Physiotherapie, möglichst oft durchgeführt zu werden. Im Gegensatz zu einer Therapie stellt der Gebrauch von kyBoot oder kyBounder eine Art Dauertraining dar, das sich optimal als zusätzliche Massnahme zur konventionellen Therapie eignet und nach Abschluss der Therapie fortgeführt werden kann. Ziel ist es die Anzahl und Dauer der Pausen so zu reduzieren, dass der kyBoot schlussendlich als Alltagsschuh gebraucht werden kann, sowie die Schmerzen zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Der kyBoot sollte möglichst oft am Tag getragen werden und bringt dann folgenden Nutzen: Verbesserung der Koordination und Sensomotorik, Optimierung des Gangmusters und Vermeidung von Fehlbelastungen auf das Knie sowie das Training der Tiefenmuskulatur und der damit verbundenen Steigerung der Bewegungspräzision.

kyBoot-Spezialübungen und kyBounder-Grundübungen

Sollten sich beim Tragen von kyBoot plötzlich Erstreaktionen einstellen, ist es ratsam die kyBounder-Grundübungen  und die kyBoot-Spezialübungen durchzuführen. Sollte sich dadurch nichts ändern, ist es Zeit für eine kyBoot- oder kyBounder-Pause bis Schmerzen und Ermüdung wieder weg sind. Pausieren Sie nicht zu lange, denn nur so kann sich Ihr Körper ans Gehen und Stehen auf weich-elastischem Material gewöhnen.

In der Schwangerschaft eignen sich besonders die präzisen Bewegungen des langsamen Intervalls, um die tiefenstabilisierende Muskulatur zu aktivieren. Führen Sie dieses jeweils länger aus als die schnellen Intervalle. (Beispielsweise 30s langsames Intervall, 15s schnelles Intervall). Das schnelle Intervall dient dazu die Muskulatur zwischendurch zu lockern, damit sich diese nicht verkrampft. Jedoch können die Bewegungen in diesem Intervall weniger präzise durchgeführt werden, weshalb wir davon abraten dieses Intervall zu lange durchzuführen. Am besten versuchen Sie selbst herauszufinden, wann für Sie der Wechsel zwischen den Intervallen stimmt.

Langsames IntervallSchnelles Intervall
Durchführung
  • Ganz langsam & konzentriert gehen
  • Locker & in tiefem Tempo joggen
Achten auf
  • Aufrechte Körperhaltung (Blick geradeaus, nicht auf den Boden blicken)
  • Möglichst lange auf einem Bein bleiben bei jedem Schritt (wie balancieren)
  • Aufrechte Körperhaltung
  • Fuss flach aufsetzen & nur vom Mittelfuss bis Vorfuss abrollen.
VariationenFalls Sie das Gefühl haben, dass Ihre Füsse noch etwas instabil sind:
  • Füsse flach aufsetzen
  • Rückwärts balancieren
Wenn Sie sich schon sicher fühlen:
  • Augen schliessen beim balancieren
  • Zur Lockerung der Schulter- & Nackenmuskulatur Arme beim Joggen baumeln lassen

 

Der kyBounder ist besonders effektiv für Frauen während der Schwangerschaft. Einerseits besitzt der kyBounder ein mindestens gleichwertiges Trainingspotential wie der kyBoot, andererseits ist bei Schwangeren die Gefahr einer Erstreaktion beim Training auf dem kyBounder deutlich geringer, da die Bewegungen deutlich langsamer und präziser ausgeführt werden können. Des Weiteren haben die Füsse ständigen Kontakt mit dem Boden, sodass die schädlichen Stösse auf die Gelenke entfallen. Der weich-elastische kyBounder beschleunigt den Muskelaufbau des gesamten Körpers, dies stabilisiert die Gelenke und wirkt somit kompensatorisch zu den "erweichten" Bänder. Die Füsse können auf dem weichen Untergrund natürlich abrollen. Dies fördert den Rückfluss der Lymphflüssigkeit in den Beinen; dadurch sind die Beine weniger schwer/ müde.

Die drei Grundübungen (Übungen, die überall durchgeführt werden können)

Übung 1: Vibrieren

Übung 2: Marschieren

Übung 3: Traben

Anwendungstipps

  • Machen Sie eine kurze kyBoot/ kyBounder Pause wenn Sie Schmerzen bekommen oder bemerken, dass Sie den Fuss nicht mehr auf dem weichen Material der Sohle/ der Matte aufrecht halten können (wenn Sie seitlich Abkippen).
  • Achten Sie sich auf eine aufrechte Haltung und machen Sie im kyBoot nicht zu lange Schritte, damit Sie nicht in Vorlage geraten.
  • Lassen Sie die Zehen locker und rollen Sie über den ganzen Fuss ab (von der Ferse zur Grosszehe).

Meinungen/Kundenaussagen

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